
30 Sep. Blühende Gesichter – Moselmenschen im Portrait: Peter Raueiser
Blühende Gesichter: Wir präsentieren jeden Monat besondere Menschen von der Mosel, die mit Herz, Engagement und Leidenschaft unsere Region prägen. Im Oktober freuen wir uns, Ihnen Peter Raueiser, Naturerlebnisbegleiter aus dem Kreis Cochem-Zell vorstellen zu können:
Wer bist du?
Peter Raueiser, Naturerlebnisbegleiter, Kultur- und Weinbotschafter, Präventionstrainer, sowie Bewegungsmanager im Kreis Cochem-Zell. Ich lebe mit meiner Familie in Cochem-Cond – die Mosel ist für mich Heimat, Lebensraum, Bewegungsraum und Kulturlandschaft zugleich.
Was bedeutet „Mosel erblüht“ für dich persönlich?
„Mosel erblüht“ heißt für mich: Neues wird sichtbar – in der Natur, in den Menschen und in den Ideen. Besonders rund um St. Remaclus spüre ich, wie Orte wieder aufblühen können, wenn man Ihnen Aufmerksamkeit, Bewegung und Begegnung schenkt.
Welche Rolle spielt die Blütezeit für dich oder deine Arbeit?
Die Blütezeit ist für meine Arbeit ein idealer Moment, um Menschen für Natur, Bewegung und Achtsamkeit zu sensibilisieren. In Führungen und Erlebniswanderungen wie meinen MoselWalks wird erlebbar, wie eng Artenvielfalt, Kulturlandschaft und Lebensqualität zusammenhängen.
Hast du einen besonderen Lieblingsort zur Blütezeit an der Mosel?
Die Weinberge oberhalb von Cochem-Cond rund um die Kirche St. Remaclus. Wenn dort die ersten Blüten kommen, Vögel singen und der Blick über Mosel und Burg frei wird, beginnt die Landschaft zu erzählen.
Was bringt dich selbst zum Aufblühen?
Bewegung in der Natur, gute Gespräche unterwegs und das gemeinsame Entwickeln neuer Ideen. Besonders dann, wenn Menschen spüren: Hier kann etwas besonderes entstehen, das für viele gut ist.
Wie trägst du dazu bei, dass die Moselregion „aufblüht“ – im übertragenen Sinne?
Ich verbinde Natur, Kultur, Bewegung und Gemeinschaft – zum Beispiel durch Erlebnisführungen, Präventionskurse, Bildungsangebote und Projekte zur behutsamen Inwertsetzung von Landschaft. Mein Ziel ist es, verborgene Potenziale sichtbar zu machen und Menschen miteinander zu vernetzen.
Welchen Tipp hast du für Besucherinnen und Besucher, die die Blütezeit an der Mosel erleben möchten?
Nicht nur schauen, sondern gehen: langsam, achtsam und auch abseits der bekannten Wege. Ein Spaziergang oder eine kleine Wanderung rund um St. Remaclus eröffnet überraschende Einblicke in Natur, Geschichte und das echte Moselgefühl.
Fotos unten: © Peter Raueiser