Neues Buch: „EigenSINN an der Mosel“

„EigenSINN an der Mosel“
© „EigenSINN an der Mosel“

Neues Buch: „EigenSINN an der Mosel“

Was macht die Mosel aus? Sind es die Weinberge, die Dörfer, der Fluss, die Menschen – oder vielleicht gerade der besondere Eigensinn, der diese Region prägt?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Benjamin Weinand in seinem ersten Buch „EigenSINN an der Mosel“. Weinand hat die Mosel als junger Erwachsener verlassen und fragt sich seitdem, was diese Region so besonders macht und warum sie ihn nie losgelassen hat.

Dabei zeichnet er kein romantisch-verklärtes Heimatbild. Vielmehr beschreibt er eine Region im Wandel: Zwischen hochmodernem Aufbruch und altbackenem 60er-Jahre-Kitsch, zwischen Menschen, die die Region seit Jahrhunderten prägen, und anderen, die ihr einen neuen eigenen Stempel aufdrücken.

Im Mittelpunkt stehen zehn Porträts von Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise mit der Mosel verbunden sind: rebellische Winzer, angetriebene Unternehmer und Kinder einer Generation, die gezwungen ist, die Dinge anders zu machen. Vorgestellt werden:

  • Matthias Ganter, der Hotelier, der das ganze Jahr öffnete, als alle zumachten.
  • Karl Weyers, der Mann, der eine Burg kaufte.
  • Rebecca Materne und Janina Schmitt, die an der Mosel ein Weingut gründeten, obwohl man sie eher in Berlin vermuten würde.
  • Brigitte Pappe, eine Schneiderin, die als Rheinländerin in einem kleinen Moseldorf landete.
  • Jan Philipp Bleeke, ein Garagenwinzer aus Bielefeld, der an der Mosel solidarische Landwirtschaft betreibt.
  • Reinhard Löwenstein, der Rebell, der trockene Weine machte, als die Mosel noch süß dachte.
  • Ernst Loosen, die Winzer-Legende, die erkannte, was andere nicht sehen wollten.
  • Aline Knodt-Trossen, die Rückkehrerin.
  • Florian Gräfen, der mit dem Cochemer Weingarten aus dem Erbe seines Großvaters etwas Eigenes machte.
  • Kilian Franzen, der mit 23 Jahren ein Weingut übernahm, weil sein Vater im Weinberg starb.

Zwischen den Porträts stehen persönliche Intermezzi – etwa über das Autofahren an der Mosel, Kindheit und Freiheit, Alkohol als sozialen Klebstoff, den Moseldialekt, der langsam verschwindet, und das Gefühl, eine Heimat zu vermissen, die man selbst verlassen hat.

So entsteht ein Buch über die Mosel, das nah an den Menschen bleibt und zugleich einen offenen Blick auf die Eigenheiten, Brüche und Stärken der Region wirft. „EigenSINN an der Mosel“ ist keine klassische Wohlfühl-Heimatliteratur, sondern ein ehrlicher, persönlicher und vielschichtiger Blick auf eine Region voller Gegensätze – und auf die Menschen, die sie prägen.

Das Buch ist hier erhältlich: https://eigensinn-an-der-mosel.de/



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