
30 Juni „Mosel erblüht“ – Positive Bilanz und viele Ideen für 2027
Nach der diesjährigen Blüte des Moselweinbergpfirsichs haben die Regionalinitiative „Faszination Mosel“, der Moselweinbergpfirsich e.V. sowie weitere beteiligte Akteure gemeinsam Bilanz gezogen. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen mit der Aktion „Mosel erblüht“, die Ergebnisse einer Online-Befragung sowie erste Ideen für die Weiterentwicklung im kommenden Jahr.
Die Rückmeldungen fielen insgesamt sehr positiv aus. Gäste, Anbieter, Kommunen und Vereine bewerteten vor allem die besondere Atmosphäre während der Blütezeit, die rosa blühenden Pfirsichbäume, die Angebote für Kinder und Familien sowie die sichtbare Bewerbung in den Orten und in der Landschaft als gelungen. Auch die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit mit Bannern, Fahnen, Plakaten, Social Media und Pressearbeit wurde positiv wahrgenommen.
Besonders erfreulich: Viele Akteure möchten sich auch 2027 wieder beteiligen. Die Aktion habe gezeigt, dass die Blüte des Moselweinbergpfirsichs ein starkes Thema für die Moselregion ist und dazu beitragen kann, den Frühling als Reise- und Ausflugszeit stärker in den Blick zu rücken. Auch neue Zielgruppen konnten angesprochen werden, darunter Familien mit Kindern, junge Menschen und Studenten.
Ein kurzer Blick auf das Lavendelblütenfest in Lehmen zeigte außerdem, dass Blüh-Themen entlang der Mosel auch über den Moselweinbergpfirsich hinaus Potenzial bieten. Die Verbindung von Kulturlandschaft, regionalen Produkten, Naturerlebnis und Artenvielfalt kann zusätzliche Impulse für die Region schaffen.
Neben den positiven Erfahrungen wurden auch konkrete Verbesserungswünsche gesammelt. Künftig sollen Informationen zu Toiletten, Parkmöglichkeiten, Barrierefreiheit und gastronomischen Angeboten besser sichtbar gemacht werden. Auch das Blütebarometer soll stärker kommuniziert werden, damit Gäste den aktuellen Stand der Blüte leichter einschätzen können. Zudem wünschen sich die Beteiligten eine frühzeitigere Abstimmung, mehr Angebote unter der Woche und eine noch stärkere Einbindung weiterer Betriebe, Vereine und Tourist-Informationen.
Für 2027 sind bereits erste Maßnahmen angedacht. Angebote sollen bis Ende November 2026 gesammelt werden, damit Flyer, Plakate und Online-Kommunikation rechtzeitig vorbereitet werden können. Auch QR-Codes zu einzelnen Veranstaltungen, zusätzliche Hinweise zur Infrastruktur sowie eine bessere Beschilderung vor Ort wurden als mögliche Bausteine genannt.
Mit Blick auf die kommenden Jahre wurde deutlich, dass „Mosel erblüht“ langfristig nur gemeinsam weiterentwickelt werden kann. Fragen der Organisation, Finanzierung und Trägerschaft sollen daher weiter beraten werden.
Die Nachbesprechung machte deutlich: „Mosel erblüht“ ist ein Thema mit hoher Strahlkraft. Die Aktion macht die besondere Landschaft der Mosel sichtbar, stärkt die Zusammenarbeit vor Ort und bietet gute Chancen, die Region bereits im Frühjahr als attraktives Ausflugs- und Reiseziel zu positionieren.