Mosel grenzenlos! Drei Länder – eine Sprache: Plümo

Mosel grenzenlos! Drei Länder – eine Sprache: Plümo

Wenn es draußen kalt wird, Nebel über den Moselhängen liegt und die Weinberge zur Ruhe kommen, beginnt die Zeit des Einkuschelns. Und womit geht das besser als mit einem gemütlichen Plümo?

Das Dialektwort Plümo steht in der gesamten Dreiländerregion – in Luxemburg, Frankreich und Deutschland – für dasselbe: eine Bettdecke. Es leitet sich vom französischen plume ab, was „Feder“ bedeutet. Schon der Ursprung verrät also, wie weich und wärmend ein echtes Plümo ist.

Egal, auf welcher Seite der Mosel man zu Hause ist – das Wort versteht fast jeder. Es ist eines jener charmanten Beispiele dafür, wie sich Sprache über Grenzen hinweg vermischt und zu einem gemeinsamen Kulturerbe wird.

Gerade im Winter passt das Plümo perfekt zur Stimmung entlang der Mosel: Ruhe, Wärme, Geborgenheit. Und vielleicht auch ein bisschen Sehnsucht nach einem langen Tag draußen, wenn man sich abends in sein Plümo kuschelt – mitten im Herzen der Großregion, die sprachlich und kulturell so wunderbar verbunden ist.



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