
30 Juni Mosel grenzenlos! Andrei Lehene erzählt seine Geschichte
Eine Region, drei Länder, unzählige Geschichten – willkommen zu unserer monatlichen Kampagne „Mosel grenzenlos“! Im Themenjahr 2025 stellen wir Menschen vor, die die grenzüberschreitende Vielfalt der Moselregion verkörpern und mit ihrer Leidenschaft für die Region Brücken bauen. Im Juli präsentieren wir Ihnen Andrei Lehene aus Weiskirchen:
• Wer bist du? Wo lebst du?
Ich bin Andrei Lehene, 41 Jahre alt, verheiratet und Vater einer 12-jährigen Tochter. Ich lebe in Weiskirchen im Landkreis Merzig-Wadern und arbeite im Tourismusbereich als Manager – mit einem besonderen Fokus auf nachhaltige, grenzüberschreitende Projekte. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Netzwerk „Gärten ohne Grenzen“, das mir sehr am Herzen liegt.
• Was bedeutet „Mosel grenzenlos“ für dich?
Eine Region voller Vielfalt, die über geografische und kulturelle Grenzen hinaus verbindet. Die Mosel steht nicht nur für beeindruckende Landschaften, Wein und Geschichte – sie symbolisiert auch ein Miteinander von Menschen aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich.
• Hast du einen Moment erlebt, der die Vielfalt der Moselregion zeigt?
Als ich vor einigen Jahren an der Mosel unterwegs war, habe ich diese Vielfalt hautnah erlebt. Besonders eindrucksvoll war ein Abend in einem Weingut, wo Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander lachten, sangen und sich verstanden – auch ohne gemeinsame Sprache.
• Wie trägst du zur Zusammenarbeit und Vielfalt an der Mosel bei?
Früher war ich als Kreuzfahrtleiter auf der Mosel unterwegs und habe dabei erlebt, wie wichtig der Austausch zwischen den Kulturen entlang des Flusses ist. Heute trage ich auf andere Weise zur Zusammenarbeit und Vielfalt in der Moselregion bei – durch meine Arbeit im Tourismus und bei grenzüberschreitenden Projekten.
• Welche Rolle spielen Natur, Kultur und Gemeinschaft in deinem Leben hier?
Natur gibt mir Kraft, Kultur inspiriert mich, und die Gemeinschaft ist der Kitt, der alles zusammenhält. Dieses Zusammenspiel macht das Leben für mich besonders.
• Welchen Wunsch oder welche Vision hast du für die Zukunft der Moselregion?
Mein Wunsch für die Zukunft der Moselregion ist, dass sie ihre kulturelle und natürliche Vielfalt bewahrt und gleichzeitig mutig neue Wege geht. Junge Menschen sollen hier gerne leben – in einer offenen, lebendigen und zukunftsorientierten Region.
• Was möchtest du Menschen mitgeben, die die Mosel entdecken möchten?
Lasst euch Zeit, entdeckt nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Menschen und ihre Geschichten. Die Mosel zeigt ihren Zauber oft genau dort, wo man ihn nicht erwartet.