Die Römerbauten werden Teil des „Di-Mi-Do“-Angebots des Studierendenwerks Trier

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Die Römerbauten werden Teil des „Di-Mi-Do“-Angebots des Studierendenwerks Trier

Sven Teuber, Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, und Andreas Wagner, Geschäftsführer des Studierendenwerks Trier, verkündeten gestern, am Montag, 19. Oktober, aufregende Neuigkeiten: Die Trierer Römerbauten (Porta Nigra, Kaiserthermen, Amphitheater, Thermen am Viehmarkt) werden zum Wintersemester 2026 Teil des Di-Mi-Do-Angebots des Studierendenwerks.

„Mit ‚Di-Mi-Do‘ wird die ganze Stadt zum Campus. Wer zum Studieren nach Trier kommt, soll hier ankommen, mitreden und sich zuhause fühlen. Kultur ist dafür der beste Türöffner. Deshalb freue ich mich, dass die Römerbauten über die Generaldirektion Kulturelles Erbe jetzt Teil des Angebots des Studierendenwerks werden. Porta Nigra, Kaiserthermen und Co. gehören zu Trier wie die Mosel. Hier werden 2.000 Jahre Geschichte lebendig, und zwar direkt vor der Haustür“, so Sven Teuber. Einen echten Beitrag zum Wohlbefinden leisteten bei der Vorstellung auch die schon zum Kult gewordenen Spruchbecher des Trierer Studierendenwerks, die mittlerweile bereits in der 6. Edition vorliegen. Inspiration zu den Kaffeebechern liefern seit 2013 die römischen Pendants, die im 3. und 4. Jahrhundert zu den ersten Exportschlagern aus Trier gehörten. Aus dem römischen Töpferviertel fanden sie ihren Weg über gallische Handelsrouten bis nach Britannien. Das Original war dabei unverkennbar: dunkler Glanz, zarter Schimmer, feine weiße Barbotine-Schrift, die sich verspielt über den Bauch des Gefäßes zog. Am Campus gibt es sie aus Praktikabilitätsgründen nicht aus Ton, sondern aus robustem Mehrwegkunststoff. Doch auch in der Porta sorgten die antiken Alltagshelfer für den fluiden To-go-Genuss. Sie fanden begeisterte Aufnahme beim rheinland-pfälzischen Kulturminister und den geladenen Gästen, die stilecht mit römischem Mulsum auf die monumentale Ausweitung des Di-Mi-Do-Angebots anstießen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Römerbauten nun Teil des ‚Di-Mi-Do‘-Angebots sind. Als Studierendenwerk möchten wir dazu beitragen, dass sich Studierende in Trier schnell zuhause fühlen. Gerade wer neu in die Stadt kommt, entdeckt seine neue Umgebung nicht nur im Hörsaal, sondern auch in seiner Freizeit“, so Andreas Wagner. „Dem Spiritus rector dieser Kooperation, Thomas Martin vom Rheinischen Landesmuseum, gebührt mein besonderer Dank dafür, dass er diese ebenso naheliegende wie buchstäblich epochale Ausweitung unseres Di-Mi-Do-Angebots initiiert und bei mir offene Türen eingerannt hat. Dadurch können Studierende nun mit dem Besuch der Römerbauten die Geschichte und die besonderen Orte ihrer Studienstadt kennenlernen.“

Und das gerne auch mehrmals: Nicht umsonst prangt auf einem der Studiwerk-Spruchbecher der Ausdruck „Iterum“ – „Noch einmal“. Für ein echtes Zuhausegefühl lohnt sich schließlich der mehrfache Besuch von Porta und Co.



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