
04 Jan. Klimawandel im Weinbau: Grenzüberschreitender Fachaustausch für Winzer im Januar 2026
Im Januar 2026 finden drei grenzüberschreitende Fach- und Austauschtage für Winzer in der Großregion statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen des Weinbaus im Klimawandel, praxisnahe Anpassungsstrategien, der Umgang mit Holzkrankheiten sowie innovative Ansätze wie PiWi-Rebsorten und moderne Traubenselektion. Die Veranstaltungen bieten eine wertvolle Kombination aus Forschung, Praxis und internationalem Erfahrungsaustausch mit Winzern aus dem Loiretal.
Der erste Veranstaltungstag am Dienstag, 13. Januar 2026, findet am IVV in Remich (Luxemburg) statt und steht unter dem Titel „Holzkrankheiten & Anpassung der Rebe an den Klimawandel“. Am Vormittag werden das luxemburgische MonEsca-Projekt sowie langjährige Erfahrungen zu präventiven und kurativen Methoden gegen Holzkrankheiten vorgestellt, ergänzt durch einen Praxis-Workshop in den Versuchsweinbergen. Der Nachmittag widmet sich den Auswirkungen des Klimawandels auf den Weinbau und möglichen Anpassungsstrategien, unter anderem zu Spätfrost, Vitiforst, spätem Rebschnitt sowie Wasser- und Temperaturstressmanagement. Der Tag ist als interaktiver Austausch mit Workshops angelegt und wird simultan auf Deutsch und Französisch übersetzt. Ein gemeinsames Mittagessen ist vorgesehen, der Kostenbeitrag für Essen und Kaffee beträgt 20 Euro (Zahlung vor Ort).
Am Mittwoch, 14. Januar 2026, setzt sich der Erfahrungsaustausch in der Provinz Lüttich (Belgien) fort. Unter dem Titel „Klimawandel und Weinbau in der Großregion & PiWi-Rebsorten“ stehen am Vormittag klimatische Modellierungen des Weinbaus, Frostvorhersagen sowie Ergebnisse aus Forschungsprojekten im Fokus, verbunden mit der Vorstellung des Weinguts Vin de Liège und einer Weinverkostung. Am Nachmittag liegt der Schwerpunkt auf pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PiWi) – von ihrer Entwicklung über aktuelle Praxisbeispiele bis hin zur Verkostung von PiWi-Weinen aus der gesamten Großregion. Auch dieser Veranstaltungstag wird simultan deutsch-französisch übersetzt.
Ergänzend findet am Donnerstag, 15. Januar 2026, ein Praxistag an der Mittelmosel statt. Am DLR Mosel in Bernkastel-Kues wird das Projekt „Qualiselect“ vorgestellt, das sich mit automatisierter Krankheitserkennung und moderner Traubenselektion beim autonomen Vollernter befasst. Neben theoretischen Einblicken sind Vorführungen im Weinberg geplant. Am Nachmittag stehen Besichtigungen ausgewählter Weingüter an der Mittelmosel auf dem Programm.
Kontakt & Infos:
Ségolène Charvet, Geschäftsführerin – Gérante
GEIE Terroir Moselle – Terroir Moselle EWIV
info@terroirmoselle.eu
Tel: +352 750139
www.terroirmoselle.eu
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